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Therapie der Angst

Angst ist eine der wichtigsten Emotionen. Sie bestimmt ein Großteil unseres Verhaltens: sie treibt uns alles zu vermeiden, was uns Angst macht. Manchmal ist das Beängstigende tatsächlich gefährlich, manchmal aber nicht. Manchmal können wir der Angst widerstehen, manchmal doch nicht. Manchmal ist das uns bewusst, manchmal auch nicht.

Angst schützt vor Gefahren, sie kann aber auch einschränken, lähmen und belasten - Achtsamkeit befreit von der Macht der Ängste und lehrt uns sie zu nutzen.

Es ist wichtig zu unterscheiden, wann die Angstreaktion ein sehr wichtiges Warnsignal ist, dass uns vor schädlichen oder gefährlichen Ereignissen schützt und wann sie uns belastet und einschränkt ohne uns vor etwas zu schützen. Die Angst reguliert, wie weit wir uns vom Balkon strecken ohne unser Leben in Gefahr zu bringen. Wenn wir aber an „Höhenangst“ leiden, können wir kaum noch oder gar nicht auf den Balkon gehen. Die Angst hindert uns in einer Gesellschaft jeden Schwachsinn der uns durch den Kopf schießt laut zu sagen und dadurch unseren sozialen Status zu gefährden oder sogar zu ruinieren. Wenn wir aber an einer „Sozialen Phobie“ leiden, ist die Angst sich zu blamieren so stark, dass wir vor anderen Menschen kaum noch oder gar nicht reden können. Die Sorgen um zukünftige gefährliche oder unerwünschte Ereignisse, treiben uns vorzusorgen, vorzuplanen und das Nötige zu unternehmen, um diese Ereignisse zu vermeiden. Wenn wir aber an einer „generalisierten Angststörung“ leiden, machen wir uns so exzessiv Sorgen über alles Mögliche und Unmögliche, dass wir potentielle Gefahren nicht mehr realistisch nach ihrer Wahrscheinlichkeit einschätzen können, uns bleiben kaum noch Zeit und Kraft für andere wichtige Dinge und die ständige Angst macht uns buchstäblich „krank“.

Vermeidung

Es ist auch sehr wichtig zu verstehen, dass viele unserer Ängste eine Art Gewohnheiten sind, die irgendwann erworben wurden und ständig aufrechterhalten werden. Die Angst, die ein Mal erlernt wurde, kann auch verlernt werden, wenn wir aufhören sie aufrechtzuerhalten. Vermeidung ist eine der mächtigsten Kräfte, die die Angst aufrechterhalten. Je mehr wir versuchen der Angst zu entkommen, indem wir bestimmte Objekte, Situationen, Menschen, oder eigene Aktivitäten, Gedanken und Emotionen vermeiden, desto stärker werden längerfristig unsere Ängste, obwohl wir kurzfristig spürbare Entlastung erfahren. Diese kurzfristige Entlastung von der Angst, zusammen mit dem Glauben, dass die Angst unerträglich, übermächtig und letzten Endes unüberwindbar ist, sorgt dafür, dass die Gewohnheit aufrechterhalten wird und die Angst uns fast als ein stabiler und unveränderbarer Teil unseres Charakters erscheint.

Heilung

Was würde passieren, wenn wir aufhörten zu vermeiden? Ist dass überhaupt möglich? Ein Weg, um das zu erfahren ist der Weg der Achtsamkeit. In einem tieferen Sinne ist das auch der einzige Weg. Hier geht es uns aber vor allem um die Achtsamkeit als eine konkrete Übungspraxis, die zum großen Teil auf bestimmte Meditationsübungen basiert. Die achtsame Konzentration der Aufmerksamkeit auf die unmittelbare Erfahrung der Angst auf allen Ebenen – Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken, Verhalten – bringt uns zur Einsicht, Veränderung und Befreiung.

Die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) reduzieren effektiv und dauerhaft Angst und Depression. Mehr über MBCT, MBSR und ihre Wirksamkeit bei Ängsten & Depressionen erfahren...

Stand: 06.02.2013, 16:02 | KlickZähler: 16499 | Impressum | Webmaster | © Copyright | © Copyright: Dr. Vladimir Bostanov
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